Wirtschaft & Arbeitsplätze

Wirtschaft und Umwelt: Ökonomie und Ökologie im Grünen Kreis zusammen denken

Mittelstand stärken und Strukturwandel generationengerecht gestalten.

Die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft auch im Saarland und im Kreis Merzig-Wadern ist in Gefahr. Gerade auch im Bereich der nachgelagerten Dienstleistungen und der Zuliefererketten hängen viele Arbeitsplätze davon ab. Für uns als CDU steht fest, dass eine starke Wirtschaft und nachhaltiger Klimaschutz keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen. Wir sind überzeugt: Der Schlüssel für mehr Klimaschutz liegt vor allem in Innovationen und neuen Technologien – und nicht in Verboten. Wir sind uns der herausragenden Bedeutung des Industriesektors für den Wirtschaftsstandort Saarland bewusst. Die Landesregierung jedoch ist viel zu einseitig auf diese Großindustrie fixiert. Stattdessen gilt es auch und insbesondere die kleinen Unternehmen, den Mittelstand, das Handwerk und die Familienunternehmen zu fördern und zu unterstützen.

Belastungsmoratorium und Entlastungspaket für die Wirtschaft

Wir fordern wirksame Sofortmaßnahmen, damit unsere Wirtschaft schnell aus der Rezession herausfindet. Wir brauchen dringend ein Entlastungspaket für unsere Unternehmen: Energiepreise runter, Sozialabgaben-Deckel bei 40 Prozent, steuerliche Begünstigung von Überstunden sowie steuerfreies Arbeitseinkommen für Rentner bis 2.000 Euro pro Monat sind erste Schritte. Die Steuerbelastungen für Unternehmen müssen zudem auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau angepasst werden. Das EU-Lieferkettengesetz muss gestoppt und überarbeitet werden, damit deutsche Unternehmen nicht für schlechte Arbeitsbedingungen irgendwo auf der Welt haften. Die geplanten Steuererhöhungen für die Landwirtschaft müssen zurückgenommen werden.

Energiepolitik mit Vernunft gestalten.

Strom ist auch bei uns zu teuer. Der Industriestrompreis ist um ein Vielfaches höher als in anderen Ländern. Das behindert und bedroht zunehmend unseren Wirtschaftsstandort. Die Absurdität der Energiepolitik der Ampelregierung wird dabei in unserem Kreis besonders deutlich, da wir weiterhin in direkter Nähe zu einem der größten AKWs der Welt leben. Wir unterstützen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien, lehnen aber eine überdurchschnittliche Belastung des Grünen Kreises ab. Die Pläne der Landesregierung mit Verpflichtung der Kommunen zum Windkraftausbau über den Bundesschnitt hinaus ohne Gegenleistung sind daher zurückzunehmen.