KV Merzig-Wadern - Schengen-Raum braucht interregionale Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte

19.03.2016

Möglichkeiten zur Stärkung der interregionalen Polizei- und Zollzusammenarbeit

Am Mittwoch, 16.03.2016, traf die Europabevollmächtigte des Saarlandes, Helma Kuhn-Theis, den belgischen Botschafter Thomas Antoine in Luxemburg, um mit ihm über die Sicherheitslage in der Großregion zu beraten.

Dabei wurden Möglichkeiten zur Stärkung der interregionalen Polizei- und Zollzusammenarbeit angesprochen.

An dem Gespräch nahmen auch Vertreter des gemeinsamen Zentrums der Polizei- und Zollzusammenarbeit in Luxemburg teil. Seit 2008 sind an diesem Zentrum Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg beteiligt.

Besonders die Freizügigkeit und die Stabilität des Rechtsstaates in Europa hängen von der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ab. "Das Schengen-Abkommen kann nur überleben, wenn Bürgerinnen und Bürger sich sicher fühlen", betonten Kuhn-Theis und Antoine.

Helma Kuhn-Theis und Botschafter Thomas Antoine sind sich einig, dass für den Kampf gegen den Terrorismus und die organisierte Kriminalität eine engere Zusammenarbeit  zwischen den Polizei- und Zolldiensten in Europa wichtig ist.

Die 61 gemeinsamen Zentren seien nachweislich ein wirksames Instrument. Anlässlich der kommenden Treffen der Minister der vier Staaten des gemeinsamen Zentrums in Luxemburg wird die Stärkung als kostengünstige Maßnahme zur Verbesserung des Sicherheitsgefühls vorgestellt.

Helma Kuhn-Theis: "Eine Stärkung des Zentrums ist der richtige Weg, um die permanente und wirksame Kommunikation zwischen den Polizei- und Zolldiensten zu verbessern.

Es ist die richtige Antwort auf den Anstieg  terroristischer Bedrohungen und den Zuwachs im Bereich  der organisierten Kriminalität."